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Nicholas Flamel im Internet

Eine unsterbliche Legende
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Kein ernstzunehmender Historiker zweifelt daran, dass es ihn tatsächlich einmal gegeben hat. Nicholas Flamel (auch Nicolas Flamel oder Nicolai Flamelli), geboren 1330, gestorben 1418, hat ebenso eindeutige Spuren hinterlassen wie seine Frau Perenelle. Die Nationalbibliothek in Paris hütet Dokumente, die zum Teil in Flamels Handschrift abgefasst sind, und einige seiner Abhandlungen über Alchemie. Dass er allerdings tatsächlich gestorben ist, daran zweifelt man schon seit Jahrhunderten ...

Die Legenden, die sich um die Person Nicholas Flamel ranken, sind so zahlreich, schillernd und faszinierend, dass es kaum verwundert, dass er ein gern gesehener Gast in Fantasy-Romanen ist (zum Beispiel in J. K. Rowlings "Harry Potter und der Stein der Weisen"). Es scheint, als habe der Alchemyst tatsächlich die Rezeptur für die Unsterblichkeit entdeckt und fände deshalb immer noch keine Ruhe - fast 600 Jahre nachdem man seinen Leichnam beisetzte.

Sein Grab war leer, wie sich später herausstellte, und dies war der Beginn einer Legende, die ihn unsterblich werden ließ. In den darauf folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten wurde er angeblich immer wieder an unterschiedlichen Orten gesichtet. 1854 erschien sein Geist dem Schriftsteller Victor Hugo bei einer Seance und veranlasste diesen, eine Zeichnung anzufertigen, die man im Internet bewundern kann (https://www.gavroche.org/vhugo/flamel.shtml).
 
Wer an Geisterbeschwörung nicht glaubt, wird dennoch erstaunt sein, über die große Zahl von Fundstellen, wenn er den Begriff "Nicholas Flamel" über eine Suchmaschine eingibt. Hier ein paar Beispiele:
 
Aber auch Dr. John Dee, Flamels Gegenspieler in Michael Scotts spannendem Fantasy-Epos, erwacht im Internet zu neuem Leben (z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/John_Dee). Die Gottheiten und magischen Wesen, die den Roman bevölkern, gibt es seit Menschengedenken. Sie sind die unsterblichen Helden des mythologischen Erbes der menschlichen Kultur. Dass sie ebenso präsent sind, wie vor Tausenden vor Jahren, zeigt sich, wenn man sie über eine Suchabfrage im Internet "beschwört" .